Freitag, 1. November 2013

tag 3 in bangkok - grand palace und "gohden mauntin"

Heute haben wir uns einen ruhigen gemacht, sind zum Palast marschiert, danach zum "gohden mauntin" (wie ihn uns ein sehr aufdringlicher tuk-tuk Anwerber erklärt hat und ihn an einer völlig falschen Stelle in die Karte gemalt hat, wo bestimmt ein Souvenierladen liegt). Unseren Besuch beschreiben wir am Besten in Bildern. Im Palast haben wir viel Zeit damit verbracht die sehr detailliert bemalte Palastmauer zu begutachten. Lustige Nebeninfo: Der Palast sieht erst seit 1971 so aus. Im Museum gab es ein Modell vom ursprünglichen (1780er) Palast, die Flyer erwecken den Eindruck, der heutige Palast würde noch so aussehen wie das Original.



Palastmauer von Innen. Davon gibt es etwa 10 solcher Gänge:









"Gohden Mauntin"





Eine Augenweide ist das "Contemporary Art Center", wo Kunst zum Leben erweckt wird:



Im späten Nachmittag sind wir dann nochmal ein bisschen durch die Straßen gelaufen und sahen vor uns an einer Querstraße alle Thais stramm stehen. Wir waren sehr verunsichert und sind mit Neugier aber dorthin gegangen. Direkt winkte uns ein Polizist hektisch über die Straße. Da wir aber garnicht über die Straße wollten, sondern nach links wo es abgesperrt war, fragten wir ob wir wieder umdrehen dürfen. Seine Miene verfinsterte sich und ein Thai hinter uns winkte hektisch und rief "the prince is coming". Wir fragten den Thai ob wir nicht auch zurück gehen dürften und er sprach sehr hektisch "just come in my house". Daraufhin begann der Polizist sehr laut und hektisch auf den Thai einzureden und wir sind schnell in das Haus gegangen (ein kleiner Straßenladen, der zur Straße hin offen war). Wir standen also stramm (wie es sich gehört wenn die nationalhymne spielt, aber besonders wenn die königsfamilie zugegen ist). Auf der anderen Straßenseite lehnte sich ein Thai entspannt an und wurde direkt von der Polizei zurecht gewiesen. Dann kam auch bereits das erste Polizeiauto vorbeigerauscht und der Polizist drehte sich zu uns um und musterte uns und die Thai Familie im Laden misstrauisch und sehr genau. Dem Auto folgten 2 Motorräder, dann 3 Motorräder dann 2 Autos und dann ein beiger Oldtimer der vorne und hinten von einem Auto begleitet wurde. Ein Thai im Laden machte eine kleine Verbeugung und Vicky tat es ihm gleich, woraufhin der Blick des Polizisten rasant zu ihr wanderte. Sie stellte sich schnell wieder gerade hin und es rauschten noch ein paar Autos vorbei, bevor die ganze Straße (gut 100 Leute in unserem Sichtfeld) wieder entlassen wurde. Auf Majestätsbeleidigung gibts hier übrigens bis zu 15 Jahre.

Abends gab es dann noch Pad Thai no egg, wie jeden Abend für die langweiligen Deutschen, aber dafür am Stand mit der äußerst freundlichen Bedienung. Gehakte Erdnüsse gibts unbegrenzt dazu. (60 Cent pro Person!!!)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen