Donnerstag, 7. November 2013

Letzte Tage in Ruinen von Ayutthaya (2.& 3. 11.13)

Heute machten wir uns auf ein Neues auf, die Ruinen von Ayutthaya auf einem Drahtesel zu erkunden. Zunächst führte unser Weg ins Museum. Dieses wurde, wie in Thailand üblich, ohne Schuhe betreten. Es gab viele nette Dinge zu sehen, besonders schön waren die verbliebenen Goldschätze, welche es in einem eisigkaltem Raum (22°) zu bestaunen gab (leider ohne Fotoerlaubnis). Hier in dieser Stadt stehen überall große Türme, 1956 hatte man herausgefunden, dass unter diesen Herrscher mitsamt viel goldenem Allerlei begraben wurden. Daraufhin machten sich leider Diebe ans Werk und fingen an die meisten dieser Türme in Thailand zu plündern. Hier wurden 65 Kg Goldbeigaben gestohlen, für das Museum konnten nur die 10 kg, die die Diebe zurückgelassen hatten, gerettet werden.





Vom Museum führte unser Weg raus aus der Stadt. Über eine Landstraße und einen Weg durch sumpfige Felder erreichten wir einen Tempel im gemischten Thai/Birmanischen Stil, den die  Thais nach ihrem Sieg gegen Birma gebaut hatten. Es war ein hoher und steiler Aufstieg, aber den Ausblick war es wert.




Danach machten wir uns auf, um eine der Krypten selbst zu besuchen (Muesums-Info). Auf dem Weg dahin gab es mal wieder einen großen reclining Buddha anzusehen. (Das Äquivalent zum goldenen aus Bangkok)


Nachdem man uns das Geld für den Eintritt der Kryta abgeknöpft hatte und uns breit grinsend bestätigt hatte, dass dies wirklich DER Turm sei, in welchem bis in die Krypte eine Treppe gebaut wurde, stiegen wir in die Krypta hinab. Wir tasteten uns langsam die schmale, steile Treppe hinunter, die Luft wurde immer stickiger. Unten angelangt erwartete uns der Wächter der Krypta, wo die Krypta aber nun sei wollte er uns nicht mitteilen. Außer Betonwänden gab es hier nichts zu sehen.



Danach fuhren wir weiter, um eine sehr schöne Ruine zu besichtigen. Hier gab es einen Buddhakopf im Baum verwachsen. Bei Tageslicht war die Tempelstadt schon niedlich, doch bei Dämmerung und Abendlicht schufen die kaputten Mauern und überwucherten Tempel eine bezaubernde Atmosphäre.




Als es dann dunkel war kam uns ein Wächter entgegen und fragte wo unsere Fahrräder seien. Ganz perplex antworteten wir dort vorne und er fing an an einem Handy zu telefonieren. Dann bemerkten wir, dass es garkein Wächter war und machten uns schnellen Schrittes zu unseren Fahrrädern auf. Zum Glück waren wir verpeilt und haben ihm eine falsche Richtung gezeigt. Wir waren trotzdem um unsere Fahrräder besorgt und daher beschlossen wir uns in Richtung Hostel und Nachtmarkt aufzumachen.

Den folgenden Tag verbrachten wir mit der Planung unseres Ausflugs in den Khao Yai Nationalpark. Abends gab es dann Früchte im Wert von 2,30€.


Das hier waren Früchte im Wert von 1,50€:


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen