Mit einem guten Frühstück im Magen und voll bepackt machten wir uns heute auf die Reise nach Ayutthaya. Gut 40 Minuten schaukelte uns unser rasender Bus durch die vollen Straßen Bangkoks in Richtung Bahnhof. Diese Stadtrundfahrt mit schönen Ausblicken kostete uns ganze 13 Baht (31 Cent). Die Preise sind immer für Beide gerechnet.
Vom Bahnhof ging es dann mit dem "ordinary", also normalem, Zug für kostspielige 30 Baht (71 Cent) nach Ayutthaya. Dabei fuhr unser Zug sogar auf die Minute genau ab. Etwa eine Stunde brauchte der Zug bis er Bangkok verlassen hatte, nicht weil er schleicht, sonder weil Bangkok wirklich riesig ist. Nach zwei Stunden Hitze, Wanken und ächtzenden Brücken hatten wir dann Ayutthaya erreicht. Ein Lob auf die thailändische Bahn, sogar zur angekündigten Zeit!
Hier sparten wir, clever wie wir sind, das Geld für das Tuk-Tuk und wagten den Gewaltmarsch ("nur" 2,5 km mit Gepäck) zum Hostel. Nach langer Zeit gelangten wir zum Hostel und erfuhren, dass wir mit einem Boot für 4 Baht (9 Cent) uns etwa drei Viertel der Strecke erspart hätten. Naja, wo ein Fluss ist, ist auch ein Boot haben wir nun gelernt. Unser Hostel ist wirklich sehr schön, ein riesiges Zimmer, nette Bedienung und Frühstück inbegriffen für 400 Baht (9,49 €).
Nach einer geruhsamen Nacht haben wir uns heute ein Fahrrad geliehen, 90 Cent pro Tag, um die wunderschönen Ruinen zu erkunden.
Leider werden die Ruinen von streunenden Hunden geplagt, die in der Dämmerung sehr ungehalten wurden. Hier wird auch überall vor streunenden Straßenhunden gewarnt. Nachts wurde ein Tempel wunderschön beleuchtet und wir wollten es uns dort gemütlich machen, aber als sich eine Meute von gut 5 knurrenden Hunden in der Nähe versammelte haben wir uns schnell aus dem Staub gemacht. Auf der Weg durch die Stadt, hat ein anderer Hund uns sogar verfolgt und wollte uns auf dem Fahrrad angreifen. Zum Glück trug er einen Maulkorb, aber er sah aus als könnte er auch gut kratzen. Zudem haben wir keinen Bock auf Tollwut. Insgesamt war es aber ein sehr heisser, sonniger und schöner Tag. Abends gab es dann wie immer Leckereien auf dem Nachtmarkt in der Nähe. Aber lassen wir doch einfach Bilder sprechen:
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