Unsere Busfahrt nach Sukhothai war sehr angenehm, trotz eiskalter Klimaanlage (Pullover uns Decke sind also zu empfehlen), dauerte aber 6 Stunden. Völlig gerädert kamen wir nach 14 Stunden endlich in Sukhothai an und bezogen unser Hostel, welches direkt am Busbahnhof lag. Der Besitzer war um diese späte Zeit bereits im Tiefschlaf, wurde aber von einem hilfsbereiten Thai wachgeschrien. Völlig verwirrt geleitete er uns zu unserem Zimmer. Eine steinharte Matratze (keine Ahnung was da drinnen war, Holz?) gewährte uns eine überraschend erholsame Nacht. Zudem gab es viele verrückte Fliesen. Für 250 Baht (5,75€ insgesamt) kann man aber nichts sagen.
Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Song-Teau in die historische Stadt. Verrücktes Gefährt.
Hier ein paar Bilder der Ruinen:
Abends wollten wir dann nochmal vom Hostel zum nahe gelegenen Nachtmarkt und der Hostelbesitzer erklärte uns zwei Wege, einen kurzen durch Seitenstraßen und einen langen entlang der Landstraße und gab uns zu unser Überraschung sogar kostenlose Fahrräder. Die konnten wir auch gut gebrauchen, da wir den kurzen Weg wählten und promt von äußerst ungehaltenen Hund über den Feldweg gehetzt wurden. Dieser alarmierte auch direkt sämtliche Hunde der Nachbarschaft und wir waren froh den Markt außer Puste aber Heil zu erreichen. Der Nachtmarkt hatte schon zu, aber wir kauften alle verbliebenen frittierten Zucker-Kondensmilch Pfannkuchen auf. Nun wussten wir auch wieso uns ein zweiter Weg erklärt wurde. Unsere Rückfahrt entlang der Landstraße war auch nicht ganz Hundefrei, es gab sogar einen der einen Motorroller verfolgte, aber immerhin war er dadurch von uns abgelenkt. Während wir also die Landstraße entlangrasten, rottete sich eine Meute von Hunden in der Nähe zusammen und Vicky bekam passen eine Mücke ins Auge geschossen. Tränend von der Mücke und mit klebrigen Händen gelang uns allerdings nochmal die Flucht zum Hostel.
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