Freitag, 8. November 2013

Khao Yai - Quelle, Höhlen und Fledermäuse (4.11.13)

Nach einem Tag Planung hatten wir uns entschieden, den Khao Yai Nationalpark nicht auf eigene Faust zu erkunden, da die Wanderwege sehr schlecht ausgeschildert und die Tiere sehr scheu seien. Ohne eigenes Transportmittel im Park umher zu kommen ist auch sehr schwierig. Wir nahmen also den Zug von Ayutthaya nach Pak Chong und wurden prompt in die erste Klasse gebucht, haben wir aber später erst gecheckt. Da wars kalt dank Klimaanlage und weil die Fenster sich deshalb auch nicht öffnen ließen roch es dank der Zugverkäufer wie auf einem Morgenmarkt. Hauptsächlich nach Hänchen und strengen Soßen. Am Bahnhof wurden wir dann von einem Schergen Mister Nine's abgeholt und ins Greenleaf Guesthouse gebracht. Es war ein sehr nettes, familienbetriebenes Hostel mit gutem Essen. 

Am Nachmittag ging es dann auf unsere erste Tour, nicht in den Nationalpark, sondern zu einer Quelle in der Nähe zum Baden. Mister Nine hatte uns erklärt, dass man direkt im Nationalpark nichtmehr baden dürfe, "cause every year some tourists die, hahaha". An diesem lieblichen Örtchen gab es auch direkt eine fette Spinne, einen prächtigen Vogel, eine Stabheuschrecke und einen besonders Imposanten, etwas mehr als Daumendicken Hundertfüßler zu sehen.




Anschließend fuhren wir in eine Buddhistische Tempelanlage, gingen aber nicht in den Tempel sondern in ein Tropfsteinhöhlensystem auf dem Gelände. In den dunklen Tiefen gab es allerlei obskure Kreaturen zu entdecken. Fledermäuse, Geißelspinnen, gifige Hundertfüßler und auch eine Kröte. Mister Nine hat direkt diese giftigen Tiere auf die Tourteilnehmer gesetzt, da er sagte die Tiere würden nicht angreifen, das könnten sie sich energietechnisch garnicht erlauben. Hier gab es auch kitschige, eingestaubte, unterirdische Schreine. Teilweise kamen die Wände bedrohlich nah, als wir uns durch enge Gänge quetschen mussten.





Zur Abenddämmerung brachte man uns dann zu einer weiteren Höhle, um 2 Millionen Fledermäusen bei ihrem nächtlichen Ausflug zuzusehen. Etwa eine Stunde lang "fließen" die Fledermäuse in Form einer sich schlängelden Linie in die Dunkelheit. Besonders das laute Rauschen der Flügel war beeindruckend. Abends ging es dann wieder heim in unser Bungalow zum Ausschlafen, denn am nächsten Tag wartete der Ausflug in den Nationalpark.




Hier nochmal der überaus freundliche, kompetente und wahnsinnige Mister Nine. Eine seiner Anworten, auf die Frage "is this poisonous?" "no, it's not poisonous, until it stings you". (während jemand das Tier vom ihm auf den Kopf gesetzt bekommen hatte natürlich)

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