Samstag, 23. November 2013

Pai - In der Stadt der Farangs (12. - 14.11.2013)

Eine kurze Reise ist in Thailand so nicht möglich. Wie von James versichert begaben wir uns um halb 9 zum Busterminal, um unsere Reise von Mae Sariang nach Pai anzutreten. Der Weg gen Norden über die Berge, der sogenannte Mae Hong Son Loop, bietet grandiose Aussichten während der kurvigen Fahrt. Um 9 Uhr kam also der Bus, jedoch fuhr er nicht nach Mae Hong Son, von wo aus wir nach Pai wollten, sondern nur nach Chiang Mai. Am Terminal erklärte man uns der Bus nach Mae Hong Son fahre um 10. Also warteten wir brav eine Stunde am Terminal, bis der Bus schließlich eintraf. Dieser Bus fuhr allerdings wieder nur nach Chaing Mai, also dachten wir uns es reicht, wir verzichten auf die Bergfahrt, denn es ist auch möglich nach Chiang Mai und von dort nach Pai zu fahren. Von anderen hatten wir mitbekommen, dass sie einmal Stundenlang an diesem Busterminal auf einen Bus warteten, während ein Mönch ihnen stets versicherte "it will come soon". Nach fünf Stunden hatten sie es dann aufgegeben.

Vier Stunden karrte man uns also über den Berg zurück und wir erreichten nun zum zweiten mal das Busterminal in Chiang Mai. Von hier fuhr um 15 Uhr ein Minivan nach Pai. Es war eine kurvige, recht wagemutige Fahrt unseres rasenden Chauffeurs. Aber immerhin stiegen wir um 19 Uhr in Pai aus unserem Van. Direkt stand uns ein hilfbereiter Thai zur Seite der uns den Weg zu unserem Hostel erklärte. Im Hostel angelangt bezogen wir unser Notzimmer, da das kleine Zimmer erst am nächsten Tag verfügbar war. Für 11,50€ insgesamt kein schlechtes Zimmer, kaum übertrieben. Zudem wurde das Hostel von einem alten Hippie geführt, der mit seinen mindestens 200 Jahren einem Samurai Film entsprungen zu sein schien.


Am nächsten Morgen zogen wir in einen kleineren Bungalow um und genossen unser erstes Müsli am Morgen, mit reichlich Mango in Thailand.



Pai ist eine komische Stadt, mit mehr Hostels als Wohnhäusern. Der Nachtmarkt ist überlaufen, es gibt allermöglichen Touri Schnick-Schnack, Leute mit übergroßen Brillen und lauter Musik die Tee in Bambus verkaufen und weiteren Blödsinn. So verbrachten wir den ersten Tag damit über den Markt zu latschen, grünes Curry zu essen und Vicky gönnte sich abends, unwissend was sie erwarten würde, ihre erste Thai Massage. Schon lustig anzusehen wie sie verdreht, gedrückt und geprügelt wurde. Ihre Gliedmaßen wurden in alle möglichen Richtungen verdreht, der Rücken durchgebogen und die einzelnen Muskeln gezielt mit dem Ellbogen und dem Körpergewicht des Masseurs durchgedrückt. Eine Stunde später, mit reichlich Muskelschmerzen, wanderte sie recht benommen aus dem Massagestudio. Immerhin fühlte sie sich danach als würde sie fliegen und leicht benebelt. Eine lustige, schmerzhafte Erfahrung, die sie nicht unbedingt wiederholen muss.

Da Motorroller hier recht günstig zu mieten sind, machten wir uns auf mit einem die Gegend zu erkunden. Zuerst besuchten wir Nordamerika, irgendwie passt dieser Canyon nicht nach Thailand?


Solide Brücken:








Linksverkehr!


Nach der brütenden Hitze und den steilen Hängen des Canyons besuchten wir heiße Quellen, wobei wir für die 5€ pro Person zu geizig waren und umkehrten. Lieber frieren wir uns dafür im Eiskalten Bergquellwasser den Arsch ab! Mit diesem Motto fuhren wir zu einem sehr überlaufenen Wassefall, konnten aber noch ein ruhiges Plätzchen ausmachen. Eine Massage in einem natürlichen Wassefall-Whirlpool war mit drin.





Zum Tagesabschluss besuchten wir noch einen Tempel, mit einer recht netten Aussicht und aßen eine Packung Chips mit Seetang Geschmack neben einem Buddhistischen Schrein.





Alles in allem ist Pai trotz der Touristenmengen doch ein recht angenehmes Plätzchen.

Donnerstag, 21. November 2013

Mit dem Motorroller zu den Karen in das Dorf Leco und auf den Berg des Todes (11.11.2013)

Wo wir so im faulen Thermalbad lagen, bot unser Führer James uns an, am nächsten Tag gemeinsam mit ihm in sein Dorf in den Bergen, in dem er aufgewachsen ist, zu fahren. Die Menschen dort nennen sich selbst "Karen", ein Bergvolk welches zwischen Thailand und Myanmar in den Bergen lebt und seine eigene Sprache "Karen" spricht. Je nach Land zudem noch Thai oder Burmese als Zweitsprache. Dafür sollte man sich nur ein Motorroller ausleihen und ihm die Leihgebühr für einen bezahlen. Uns würde "easy walking" in den angrenzenden Bergen erwarten.

Abends saßen wir noch mit ihm und den zwei "Czech Guys" unserer Tagestour in einer Thai Bar, mit live Musik und genossen selbstgebrannten Thai-Schnaps (Reisschnaps 20%), sowie selbstgebrauten Czech-Schnaps (52%) aus einer PET-Wasserflasche mit der Aufschrift "Dobra Voda" (gutes Wasser). Viele Thais sind hier irgendwie sehr starke Trinker, ganz anders als erwartet.

Da James nur uns für die Tour in sein Dorf begeistern konnte, trafen wir uns morgens um 9 in unserem Hostel. Mit zwei Motorrollern brachen wir gen Süden auf. Zunächst ging es über Landstraßen, dann nahmen wir einen Abzweig auf einen Bergpass. Die Straße führte durch dichten Wald und bald hatten wir den Gipfel des ersten Berges erreicht. Hier legten wir und unser armer Motorroller eine kleine Pause ein.



An diesem Ort endete auch die geteerte Straße und wurde von einer Erdpiste abgelöst. Der Bodenbelag wechselte zwischen Geröll aus faustgroßen Steinen, zu kleinen Kieseln und abschließend eine solide Erdpiste, alles gemischt mit einer guten Prise an Schlaglöchern. Zu unserer Rechten lag stets ein Abhang, an dessen Ende kleine Bäume zu erkennen waren. An einer Stelle war sogar die ganze Straße im Umbau und so mussten wir über einen gut 1/2 Meter breiten Streifen balancieren, wobei zu unseren Seiten Abhänge lagen. Dennoch fuhr James sehr angenehm langsam, so verlief die Fahrt überraschend entspannt. 

Hier das Bild eines Straßenabschnitts in ernsthaft gutem Zustand:


Nach gut 2 Stunden Fahrt (55 km) erreichten wir das kleine Dorf in den Bergen. James zeigte auf den mittleren Berg und erklärte: "we go to the mountain". 


Doch zunächst speisten wir eine vorzügliche Suppe im Restaurant des Dorfes, welches von James älterer Schwester betrieben wird.


Dann begannen wir unsere Wanderung, begleitet von einer Schülergruppe aus gut 15 Jungen der ortsansässigen Schule, im Alter von ca 8-14. Geführt wurden wir von einem ca 17 Jährigen, laut James ein professional. So wanderten wir alle durch einen schönen Wald, mit einem Bach und einem kleinen Wasserfall. 





Doch schon noch wenigen Minuten begann der Weg steil anzusteigen und änderte seine Neigung nichtmehr. Schnellen Schrittes rasten die Schüler vorran, gefolgt von uns langsamen, die Berge nicht gewohnten, verschwitzen Farangs (Ausländern). Bald legten wir eine kurze Trinkpause ein und konnten zu unserer Entspannung feststellen, dass die Schüler auch alle gut am Schwitzen waren. Dann ging es weiter den steilen Berg hinauf, besonders angenehm für Jim waren die Spinnennetze die er ins Gesicht bekam, da sie einfach nicht auf Kopfhöhe der Thais lagen. Dennoch war die Wanderung bis hierher sehr schön und der Wald hatte viel zu bieten, leider konnten wir aufgrund des Tempos nicht so viel davon mitnehmen.



Schon bald erreichten wir die erste kleine Probe, ein Steinspalt, etwa 3 Meter tief und 1m Breit, der über einen umgekippten Ast überklettert werden musste. Eigentlich ganz spaßig, abenteuerlich. 


Danach mussten wir eine recht steile Klippe hinaufklettern. Zuerst erkundigten wir uns ob der Weg danach wieder normal würde, oder ob es so weiter ginge. James versicherte uns "it's easy". Also wagten wir uns die Klippe hinaufzusteigen. Oben angekommen folgte eine zweite Klippe, wobei oben Büsche und Bäume in Aussicht waren. James erklärte uns, es seinen nurnoch zehn Meter, "it's easy, you can do it". So kletterten wir auch verunsichert diese, fast senkrechte, Klippe hinauf, mit Hoffnung das der Spuk bald ein Ende habe. Zurück ging es ab diesem Punkt eigentlich nichtmehr wirklich, da der Abstieg beim Klettern immer dreimal so schwer ist. Wir konnten ja nicht ahnen dass "noch zehn Meter" noch zehn Meter senkrecht nach oben bedeuten!

Sorry das hier Fotos fehlen, wir waren eher mit am Leben bleiben beschäftigt. Dennoch ist hier rechts im Bild ganz gut zu erkennen, was wir so hochklettern mussten:


Nach dieser Klippe erwartete uns eine weitere Klippe, nur diesmal ging es etwa drei Meter steil den Berg hinauf, wobei nach unten hin gut 20 Meter steinernde Steilwand lagen. Der Aufstieg war auch dieses mal wieder quasi senkrecht nach oben. Ein Zurück gab es an dieser Stelle nun wirklich nichtmehr, zum Glück erklärte James uns das wir für den Abstieg einen anderen Weg nehmen würden. Wir konnten ihm aber nach seiner ganzen Lügerei nichtmehr wirklich glauben schenken. So machten wir uns zermürbt und mit Todesangst an den Aufstieg. Beruhigenderweise konnten einem hier und da mal, die 10 Jährigen Kinder eine Hand reichen. Nicht so wirklich beruhigend, wenn man bedenkt dass das Leben an der Stärke eines Kindes hängt. Vicky war mittlerweile heulend, mit den Nerven am Ende, riss sich aber nochmal zusammen und wurde von James und unserem Führer tatkräftig beim Aufstieg unterstützt. 


Die Thais, besonders die jüngeren Kinder lachten alle herzhaft und kletterten Barfuß, wagemutig und flink den Felsen nach oben. Dazu muss man sagen, dass Thais immer lachen um einem die Situation zu verschönern, nur für uns wirkt das manchmal doch sehr dreist, besonders wenn man über 20 Metern Steinboden hängt. Die konnten sich auchnicht vorstellen was sie einem paar armer Münsteraner mit diesem Berg zumuten.

Nach elender Kletterei oben angekommen konnten wir die Aussicht nichtmehr so ganz genießen, da wir immernoch besorgt waren ob wir es hier überhaupt wieder hinunter schaffen werden. James lachte und wollte sich mit uns vertrösten, wir waren aber sehr böse und wollten nurnoch hinunter.


Beim Abstieg mussten wir noch ein bisschen klettern, hier und da war es nochmal gefährlich aber im Vergleich zum todesmutigen Aufstieg war es doch ok. Der Rückweg führt durch dickes Geäst und musste erstmal freigeschlagen werden. Nachdem wir zweimal an einer Steilklippe gelandet waren, weil wir uns verlaufen hatten, fanden wir den Weg hinab und waren wieder im tiefer gelegenen Wald angekommen. Hier ging es wieder steilen Schrittes nach unten, mehr im Rutschen als im Gehen. Schon bald hatten wir wieder den kleinen Bach erreicht, der uns zum Dorf zurückführte. 


Statistik: 367 Meter Höhenunterschied, in 3 Stunden nur 3,5 km gelaufen. Hier nochmal der Berg (rechts):


Im Dorf angekommen entschuldige sich James direkt ganz doll bei uns und wir konnten ihm nochmal verzeihen. Es war schon sehr dreist das James vom Klettern nichts erwähnt hatte, "easy walking" hieß es immer. Er hatte es ja nur gut gemeint, uns auf den rituellen Berg seines Dorfes zu führen, welcher einmal im Jahr zu einer Feier (für Buddha) von vielen bestiegen wird. Für Angehörige eines Bergvolkes, die als Kinder diesen Berg schon X-mal besteigen mag das ja einfach sein, wir würden sowas allerdings nie wieder tun.

Nach der Versöhnung brachte James uns noch zu seinem Vater, der neben Bierflaschen in seiner Hütte schlief. Ein ausgeflipter alter Vogel. Er war sehr herzlich zu uns und bot uns direkt an in seiner Hütte zu übernachten. 


Hier im Dorf ist er der ansässige Korbflechter. Er bot uns nach der Hausbesichtigung eine im Dorf übliche Entspannungssubstanz an. Getrocknete Nüsse mit bestimmten Blättern, die nach kurzem Kauen ausgespuckt werden. Wenn man zu viel davon einnimmt sollen sie zudem als Droge wirken. Reichlich bitter, gemischt mit etwas Limonengeschmack.

Bei der Hausbesichtigung gab es auch das Hausschwein zu sehen, dass allerdings zum Verkauf gezüchtet wird. Da es "dirty" ist, darf es nicht aus seinem Haus raus, es scheint aber doch sehr clever zu sein und an der Tür zu arbeiten.


Hier noch ein Bild der Haushühner, hier im Dorf wird das so geregelt dass man einen Korb unter seinem Haus hat und das Huhn was dort wohnt gehört einem. Die Küken lernen das auch und kommen immer wieder Heim. Die Eier werden auch brav in den eigenen Korb gelegt.




Wir schlenderten noch ein bisschen durch das Dorf, besuchten eine Männerrunde, wobei einer der gewählte Vorsteher des hiesigen Bezirks ist, aßen süße reife Kaffeebohnen und machten noch ein Foto mit James, seinem Vater und unserem Führer.





Dann machten wir uns aber auch langsam wieder auf die Heimfahrt, unser Bett lockte uns schon sehr. Die Rückfahrt wirkte angemehn wenig todesmutig, nach allem was wir heute erlebt hatten.


Und hier der Track unserer Rückfahrt nach Mae Sariang:

Montag, 18. November 2013

Mae Sar(l)iang - Fahhrad und Trekkingtour (8. - 10.11.2013)

Um 7:15 stiegen wir in Sukhothai in den Bus, der uns innerhalb von 5 Stunden nach Chiang Mai bringen sollte. Hier kamen wir nach 6 Stunden an und mussten nochmal 2 Stunden auf unseren Bus nach Mae Sariang warten. Dieser schaffte es, dank rasanter Fahrweise entlang der kurvigen Berghänge, uns pünktlich innerhalb von 4 Stunden nach Mae Sariang zu bringen. Schon spaßig in so einem queitschenden, klappernden Gestell über die Berge zu rasen.


Gegen 19 Uhr erreichten wir also nach 12 Stunden unser Ziel. Ein Schwede, der seit 30 Jahren in dieser Stadt lebt um, nach eigener Aussage, nichts zu tun, half uns im Dunklen unser Hostel zu finden.

Da unsere gewollte Trekkingtour erst am zweiten Tag nach unser Ankunft begann, liehen wir uns für den ersten Tag Fahrräder aus. Mae Sariang ist eine niedliches kleines Dorf, gelegen in den norwestlichen Bergen Thailands, an der Grenze zu Myanmar. Als wir gerade augbrechen wollten, trafen wir unseren Tourguide für den nächsten Tag. Da er gerade Freizeit hatte, bot er uns eine kleine Tempelrundfahrt mit dem Rad an. Zunächst brachte "James" (Su Rapon), wie er für uns Farangs heißt, uns zu einem schmucken, kleinen Tempel in der Nähe, Ausblick und Happy Buddha ("very happy Buddha!") inklusive.




James arbeitet jetzt als Tourguide in Mae Sariang, hat aber vorher in Chiang Mai in einem Restaurant gekellnert und so Englisch gelernt. Jetzt schaut und liest er auch viel auf Englisch, wodurch er in der Lage ist die Schülern englisch Kurse für einfache Unterhaltungen anzubieten. Insofern war er auch froh, viel mit uns zu reden, da er so sein Englisch aufbessern kann.

Nach dem Tempelbesuch gingen wir mit ihm noch in ein echtes Thai-Straßenrestaurant, wo es laut ihm den besten Papayasalat gäbe. Das Menü war komplett in Thai, aber James konnte für uns einen Papayasalat in "medium spicy" bestellen (weil ein Schüler von ihm, der bei unserer Tour mit dabei war, nicht so scharf essen könne). "medium spicy" erwies sich als äußerst spicy, aber es war auf jeden fall sehr lecker, fischfrei und genießbar. Danach musste er zurück in die Schule (er wollte sich sogar unbedingt am Bezahlen beteiligen, wir konnten ihn aber noch umstimmen). Wir fuhren noch ein bisschen auf eigene Faust durch die Gegend, besonders schön war ein Tempel den wir im späten Nachmittag besuchten. Dieser war auf einem endlos erscheinenden Hügel gelegen, der so steil war, dass wir unsere Fahrräder schieben mussten. Immerhin mit der Freude auf ein entspanntes Hinabrollen. Oben angelangt gab es einen, in einem kleinen Wäldchen verborgenen, hinter bunten Blüten versteckten Tempel mit reichlich prächtigen Drachen. Zudem eine schöne Aussicht, viele Blumen und einen wahrlichen "big Buddha".








Als es langsam Dämmerte machten wir uns auf den Rückweg, nur leider funktionierten die Bremsen an unseren Fahrräder nicht, so konnten wir den Berg auch wieder hinabschieben, bzw. mit dem Veloziped gehen.


Nach einer geruhsamen Nacht brachen wir in aller Früh (9 Uhr) zu unserer Wandertour auf. Es ging zunächst steile Berghänge mit Kürbisfeldern hinab, durch dichtes Spinnengestrüpp und anschließend über Bäche durch dichten thailändischen Wald. Reisfelder, Bergaussichten, reichlich vierblättrige Kleeblätter und einen Wassefall gab es auch zu entdecken. An manchen Stellen gab es auch Tekno-Grillen, oder unbeschreiblich lautes, grelles Pfeifen (laut James von "Krickets").




Traditioneller Bauer auf seinem Feld:



Rutschpartien dank Blättern und Steilhängen:





Unser Führer:







Gut gesättigt von einem Pad Thai am Wasserfall, fuhren wir zu heissen Quellen in der Nähe. Schwefelhaltiges, 71° heißes Wasser, tritt hier aus dem vulkanischen Boden und versengt alles was hineingerät. Nur weiße, fadenförmige Bakterien schaffen es hier zu überleben. Die schwefeligen Wasserdämpfe stiegen empor und entfalteten ein leichtes Ei Aroma. Netterweise wird auch ein Teil des Wassers umgeleitet und kann so zum entspannten Baden verwendet werden. So saßen wir zu fünft, mit James und zwei Belgiern im warmen Thermalwasser. Unsere zwei IT-Studenten aus Tschechien, die den Rest der Gruppe bildeteten, interessierten sich für die übergroße Zigarette eines alten Thais in der Nähe. Dieser wickelte ihnen promt eine Zigarre aus seinen eigen-angebauten Tabak, in einem Banenblatt. In unserem Bad konnten wir also zusätzlich noch eine echte, thailändische Zigarre paffen.






Zum Tagesabschluss besuchten wir dann noch einen ziemlich billig wirkenden Tempel auf einem Berg, überladen mit golden angesprühten Buddhas.