Nachdem wir uns gut Ruhe in Ko Payam gegönnt hatten lockte uns die noch leerere Insel Ko Chang. Da es nur die Nachbarinsel war hätten wir direkt mit dem Boot von unserer Insel fahren können, dies war aber teurer, also fuhren wir zurück nach Ranong und von dort nach Ko Chang. Etwas sinnlos, aber billig. Wir hatten so aber noch Zeit 7-Eleven am Festland einen Besuch abzustatten.
Die erste Nacht schliefen wir im vom Lonely Planet gelobten "Crocodile Rock", nunja es war recht teuer und es lief Regen durch das Balkon-blätterdach. Dafür gab es aber coole, fette, bunte Geckos im Badezimmer.
So spazierten wir am nächsten Morgen den Strand entlang, auf der Suche nach einer besseren Unterkunft. Wir hatten die Auswahl zwischen einem Pent-house und einem Bungalow, entschieden uns aber für den Bungalow. Das ganze für 5€ am Tag und dazu gab es ein echt leckeres Restaurant. Etwas unheimlig war uns, dass die Buch-Tausch-Stelle nur mit deutschen Büchern gefüllt war. Kurz darauf merkten wir, dass hier irgendwie nur Deutsche Gäste sind. Hier unser Ausblick:
Als Vicky ihr Buch aus der Tasche nahm, zeigte sich ein blinder Passagier. Schon vorher wurden wir vor den kleinen Skorpionen gewarnt. Angeblich sollte man bei einem Stich schnellstmöglich ein Krankenhaus aufsuchen.
Die Tage verbrachten wir also mit Essen und Spazieren.
Tsunami Verwüstung:
Kartoffel?
Papaya!
Auf der kleinen Insel gibt es sogar ein Stück Nationalpark, der aber nicht ohne Hilfe aufzufinden war. Ganz versteckt ist ein kleiner Pfad in den Wald geschlagen, an dessen Anfang man sich geduckt durch flache Bambusgänge wagen muss. Im Internet hatten wir davon gelesen, jemand ist nach kurzer Zeit umgedreht, weil er nicht Indiana Jones ist.
Den Eingang haben wir auf dem Rückweg mit unseren Bambuswanderstöcken abgesteckt:
Nach ein paar Minuten hatten wir aber die schmalen Bambusgänge hinter uns und konnten den Nationalpark genießen.
Ameisenparty!
An dieser Stelle wurde der Pfad schon zugewachsen und hier sind wir dann umgedreht:
Unsere Aussicht vom Restaurant:
Es gab auch Baumsitze:
Eine unserer Wanderungen führte zum kleinen Dorf der Insel. Nach langem Marsch erreichten wir aber nur eine kleine Ansammlung von Hütten, wobei alle Leute in einem kleinen, offenen Haus versammelt waren und sich eine Art Werbe-Präsentation von zwei Frauen in Anzügen anhörten. Wir glaubten, dass dies ja wohl nicht das Dort hier sein kann und wanderten etwas weiter, fanden aber nur einen Bootsfriedhof.
Das Beste auf Ko Chang waren die Minikrebse:
Dazu ein Bambusbungalow:
Unsere gesbastelte Buchlampe:
Ein paar Leckereien aus dem Restaurant. Zum Beispiel Bananenblumensalat:
Oder übertriebenes Müsli:
Dann hieß es auch schon wieder Abschied von den Inseln nehmen, unsere Nächsten Ziele lagen alle auf dem Festland.

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