Montag, 20. Januar 2014

Khao Sok (11. - 14.12.2013)

Genug vom faulen Inselleben. Von Ko Chang begaben wir uns zu einem der ältesten Regenwälder der Welt, 160 Millionen Jahre ist die Region vom Khao Sok vom Regenwald vereinnahmt. Bei unser ersten Nacht im Bungalow wurden wir bereits von einem Empfangskomitee begrüßt.


Nicht nur wegen des Reises verliebten wir uns schnell in das Essen im Thai Herb Resaturant.




Unser erster Tag im Khao Sok führte uns auf eine anstrengende Wanderung. Wir hatten eine lange Route von nichtmal 2 km gewählt. Blauer Farn war nur der Anfang der Pflanzenvielfalt.


Hier kommt man sich klein vor, mit all den riesen Pflanzen:


Die erste Pause legten wir an einer Brücke ein. Wir wollten zu einem Aussichtspunkt auf der anderen Seite des Baches, leider war die Brücke allerdings "closed for repairs". Wahrscheinlich schon seit ein paar Jahren.



Also überquerten wir den Fluss über ein paar Steine, nur um eine 401 stufige Treppe vorzufinden, die uns über teils zusammengebrochene Wege auf einen Berg führte, wo allerdings jede Aussicht durch die Vegetation versperrt wurde.



Müde vom klettern kehrten wir wieder zur Brücke zurück und folgten unser eigentlichen Route weiter.



Bei genauerem hinsehen ist Vicky für den Größenvergleich zu erkennen.


Nach langem Marsch und ungewissheit über unser Ziel, mussten wir einige Male einen Fluss durchqueren. Nicht nur da warteten die Blutegel, allerdings bekamen sie uns dort richtig zu fassen.



Nach gut 5 Blutegelbissen pro Person hatten wir dann auch genug von der anstrengenden Wanderung und kehrten wieder um, da es auch schon später wurde. Ein paar Fotos gibts noch von unserer Essenpause, wo Schmetterlinge unsere Schuhe angriffen.




Wieder daheim hieß es erstmal wieder ins Thai Herb Restaurant, auf einen Shake und einen Farn-Salat.





Am nächsten Morgen liehen wir uns ein Motorrad und rasten über die hektische "Autobahn" zum nahegelegenen Ratchaparasadtsgfdf Staudamm, wo der thailändische König 1980 eigenhändig einen Staudamm gebaut hat, sodass ein Fluss nun den 160 millionen Jahre alten Regenwald in der Region überflutet. Da hier der Meeresboden vor langer Zeit an die Oberfläche getreten ist, ragen nun riesige Kalksteinfelsen aus dem Stausee. Pech für die Pflanzenarten und Tierarten, nun gibts es aber Strom und einen schönen Touri See.

Tanken Thai-Style:


Da wir kein Bock darauf hatten wie "Sardinen" in einem Touri Boot gequetscht zu sein, mieteten wir uns für den selben Preis wie eine Tour, einen privaten Bootsfahrer direkt am Pier. Wir stiessen also für eine drei Stunden fahrt in See.







Nach gut einer Stunde wurden wir dann zu schwimmenden Bungalows geschippert. Hier sollten wir erstmal lange bleiben, sagte unser Bootsmann. Nach Nachfrage kam heraus dass unsere Tour hier vorbei sei und wir nurnoch hier bleiben sollten und dann wieder direkt zurück gebracht werden. Wir waren sehr ungehalten, daraufhin wurde uns angeboten noch etwas extra über den See zu schippern.






Hier schaut der ehemale Regenwald aus dem Wasser:



Nach 2 1/2 Stunden waren wir dann wieder zurück, naja dabei waren wie eine halbe Stunde bei den schwimmenden Bungalows. Da unser Bootsmann aber echt nett war und irgendwie auch nicht verantwortlich für die fehlende Stunde schien bezahlten wir den vollen, horrenden Preis von 30€. (Wo wir jetzt in Neuseeland sind können wir nur lachen). Dann ging es wieder mit dem Roller heim, hier nochmal der Staudamm:



Am nächsten Tag wanderten wir einen einfacheren Weg durch den Wald, diesmal angenehm und blutegelfrei. Der Tag war anstrengend, fünf Stunden umher aber es war sehr schön.




Riesen Wurzeln:


Caution Slippery, gruselig dass das Schild schon zerbrochen war:


Hier der dem zerbrochenen Schild folgende Abstieg:



Kleines Thai Rätsel:


Nach unserer fetten Wanderung hatten wir uns ein fett fettiges Essen verdient. Lang lebe Vegetables-tempura und Fruits-tempura.


Mittwoch, 15. Januar 2014

Die Insel Ko Chang (6.-11.12.2013)

Nachdem wir uns gut Ruhe in Ko Payam gegönnt hatten lockte uns die noch leerere Insel Ko Chang. Da es nur die Nachbarinsel war hätten wir direkt mit dem Boot von unserer Insel fahren können, dies war aber teurer, also fuhren wir zurück nach Ranong und von dort nach Ko Chang. Etwas sinnlos, aber billig. Wir hatten so aber noch Zeit 7-Eleven am Festland einen Besuch abzustatten.

Die erste Nacht schliefen wir im vom Lonely Planet gelobten "Crocodile Rock", nunja es war recht teuer und es lief Regen durch das Balkon-blätterdach. Dafür gab es aber coole, fette, bunte Geckos im Badezimmer.


So spazierten wir am nächsten Morgen den Strand entlang, auf der Suche nach einer besseren Unterkunft. Wir hatten die Auswahl zwischen einem Pent-house und einem Bungalow, entschieden uns aber für den Bungalow. Das ganze für 5€ am Tag und dazu gab es ein echt leckeres Restaurant. Etwas unheimlig war uns, dass die Buch-Tausch-Stelle nur mit deutschen Büchern gefüllt war. Kurz darauf merkten wir, dass hier irgendwie nur Deutsche Gäste sind. Hier unser Ausblick:


Als Vicky ihr Buch aus der Tasche nahm, zeigte sich ein blinder Passagier. Schon vorher wurden wir vor den kleinen Skorpionen gewarnt. Angeblich sollte man bei einem Stich schnellstmöglich ein Krankenhaus aufsuchen.



Die Tage verbrachten wir also mit Essen und Spazieren.












Tsunami Verwüstung:


Kartoffel?


Papaya!



Auf der kleinen Insel gibt es sogar ein Stück Nationalpark, der aber nicht ohne Hilfe aufzufinden war. Ganz versteckt ist ein kleiner Pfad in den Wald geschlagen, an dessen Anfang man sich geduckt durch flache Bambusgänge wagen muss. Im Internet hatten wir davon gelesen, jemand ist nach kurzer Zeit umgedreht, weil er nicht Indiana Jones ist.

Den Eingang haben wir auf dem Rückweg mit unseren Bambuswanderstöcken abgesteckt:


Nach ein paar Minuten hatten wir aber die schmalen Bambusgänge hinter uns und konnten den Nationalpark genießen.




Ameisenparty!


An dieser Stelle wurde der Pfad schon zugewachsen und hier sind wir dann umgedreht:


Unsere Aussicht vom Restaurant:


Es gab auch Baumsitze:



Eine unserer Wanderungen führte zum kleinen Dorf der Insel. Nach langem Marsch erreichten wir aber nur eine kleine Ansammlung von Hütten, wobei alle Leute in einem kleinen, offenen Haus versammelt waren und sich eine Art Werbe-Präsentation von zwei Frauen in Anzügen anhörten. Wir glaubten, dass dies ja wohl nicht das Dort hier sein kann und wanderten etwas weiter, fanden aber nur einen Bootsfriedhof.



Das Beste auf Ko Chang waren die Minikrebse:



Dazu ein Bambusbungalow:





Unsere gesbastelte Buchlampe:


Ein paar Leckereien aus dem Restaurant. Zum Beispiel Bananenblumensalat:


Oder übertriebenes Müsli:



Dann hieß es auch schon wieder Abschied von den Inseln nehmen, unsere Nächsten Ziele lagen alle auf dem Festland.