Dienstag, 18. März 2014
Donnerstag, 13. März 2014
Zwischenstopp Australien: Sydney (25.12 - 31.12.2013)
Nach dieser traumhaften Reise ging es weiter nach Neuseeland mit einem einwöchigem Zwischenstopp in Sydney.
Australien's Outback und ein Fluss aus der Vogelperspektive:
Während unser Zeit gewährten Jims Cousine und ihre Familie uns Unterschlupf. Wir freuten uns den Kindern ihr Zimmer in den Ferien abzujagen. Gary (der Mann der Cousine) nahm uns auf eine Sightseeingtour durch Sydney, nähe Bondi Beach, mit.
So verbrachten wir ein paar entspannte Tage im sonnigen Australien, wobei der Strand nur einen 10 Minuten Fußweg entfernt lag. Wir hatten unseren Spaß in der Sonne und den Ozeanwellen. Später fuhren wir dann zu Jims Onkel, um dort eine Nacht zu verbringen. Direkt in der Nähe gibt es einen See, der von Pelikanen geliebt wird. Uns wurden drei Pakete Toastbrot gekauft, um sie den Pelikanen zum Fraß vorzuwerfen. Die schienen die Masche aber schon zu kennen und Toast nicht besonders zu mögen. Die Möwen hatten ein Fest, ein Pelikan hat sich dann aber dennoch aufgemacht den Möwen paroli zu bieten.
Coole Greifvögel:
Vorsicht Magpie:
It's Christmas!
The Australien way of Life, den konnten wir auch auf unserem Rückweg vom See erleben, als ein Australier mit Bier in der linken und Laubgebläse in der rechten Hand, verträumt zwei Blätter aus seinem Garten pustete. Hier dann noch der Papagei einer meiner Cousinen:
Der Hund meines Onkels (Oskar) wurde hier von Google zensiert:
Den Hauspapagei gibt es aber auch wild auf der Straße:
Abend am Strand:
Einen Tag machten wir uns auf in den botanischen Garten Sydneys. Die Busfahrt hin und zurück, etwa 1,5 Stunden, kostete uns so viel wie ein Tag leben in Thailand. Im botanischen Garten gab es nur dicke Bäuche (Asiaten ausgeschlossen), viele riesige gemähte Wiesen und nichtmal einen Hauch Australien. Eine dicke Echse ist uns immerhin noch untergekommen.
Der vornehme Herr richtet seinen Anzug:
Im Anschluss wollten wir in den chinesischen Garten, auf dem Weg dahin liefen wir aber am Kunstmuseum vorbei. Kostenlos und echt beeindruckend.
Hier ein Vorgeschmack auf Neuseeland:
Cooler Bart:
Als wir dann am chinesischen Garten ankamen, war dieser gerade geschlossen. Ein Glück für uns bei den Preisen und dem kleinen Garten. Immerhin hatten wir einen Muffin dabei.
Bye bye Sydney und vielen Dank für die Gastfreundschaft von Jims Familie:
Über das Meer geht es nach Neuseeland:
Mittwoch, 19. Februar 2014
Zurück nach Bangkok (23. - 25.12.2013)
Nach dem schönen Krabi mussten wir leider unsere Rückfahrt nach Bangkok antreten, da unsere Zeit in Thailand nun fast abgelaufen war. Also hieß es nochmal zurück in die Hölle von Bangkok. Ein Nachtbus brachte uns von Krabi nach Bangkok, wobei wir dieses mal gute Plätze reserviert hatten. Die brauchten wir auch bei einer elend langen Fahrt vom Süden bis ganz in die Mitte von Thailand nach Bangkok. Ein paar Thais hatten unsere Plätze aber einfach belegt, wir haben aber trotzdem noch halbwegs gute bekommen.
Zurück in Bangkok mussten wir uns erstmal durchfragen, wie wir vom Busbahnhof mit dem Stadtbus weiterkommen. Nach ewiger Rennerei fanden wir schließlich unseren Bus und gelangten zur Skytrain, die uns bis zu unserem Hotel befördern konnte. Diesmal hat es sich wieder bewährt die Polizei zu fragen, die scheinen genug mit Korruption zu verdienen, sodass sie einen nicht abzocken müssen.
Das Nasa-Vegas Luxury Hotel liegt direkt an der Skytrain, somit braucht man ab Abflugtag nur vor die Tür gehen und kann direkt ohne Farang-Tuk-Tuk-Sonstwas Abzocke zum Flughafen fahren. Das einzige was an unserem Hotel luxeriös war waren allerdings auch schon die Lage und die Anzüge der Mitarbeiter. Durch lange Gänge quälten wir uns mit einem Fahrstuhl in den 14 Stock, um dort unsere "Junior Suite" zu beziehen. Ein kleines dunkles Zimmer in der letzten Ecke mit einem malerischen Ausblick durch ein 10 x 10 cm Fenster.
Eigentlich wollten wir in den Jucuzzi der in unserem Preis inbegriffen war, aber dieser war ausser Betrieb. Auf der Internetseite des Hotels wurde man in die Irregeführt man bekäme einen eignen "romantischen" Jacuzzi im Zimmer. Auf Nachfrage erhielten wir Gutscheine für das Fitness-Center, wobei wir nur die Sauna verwendet haben.
Da das Hotelrestaurant auch luxeriöse Preise hatten suchten wir ein vegetarisches Restaurant in der Nähe. Bei Google Maps konnten wir eines finden, allerdings lag es ein paar Straßen entfernt.
Auf dem Weg dahin fand aber bereits ein Markt statt, sodass wir uns dort mit allerlei Leckereien versorgen konnten.
Shopping stand sogar einmal auf dem Programm, hier ein paar Bilder von vor Bangkoks großem Einkaufszentrum (MBK). Eine Festplatte, einen Schal und eine Taschenlampe und nen adapter für neuseeland konnten wir erbeuten.
Dieses Bild lässt einen von einer merkwürdigen Zukunftsstadt träumen.
Am Heiligabend folgten wir der Tradition soviel zu essen bis man einschläft und so machten wir uns noch einen gemütlichen vorm thailändischen und deutschen Fernsehr.
Ein letztes Mal das Schlaraffenland genießen...
Montag, 17. Februar 2014
Krabi (16. - 22.12.13)
Wie immer brachte uns eine rasante Fahrt im Bus zu unserem nächsten Ziel, Krabi Stadt. Diesmal mussten wir allerdings einen privaten Minibus nehmen und keinen Öffentlichen. Dieser raste ungefähr hundert mal so schnell wie alle anderen, überholte trotz Gegenverkehr und so weiter, alles Thai style. Dafür brachte man uns nach Protest aber auch direkt zu unserem Hostel (Smile Guesthouse), wo wir unseren 200 Baht Bunker (5€) bezogen. Dazu gab es einen gemütlichen, riesigen Balkon auf dem Dach mit einer Super Aussicht und gratis Tee und Kaffee!!
Unser erster Ausflug führte uns zu einem weissen Tempel, wo uns der Tempelwächter anglotzte, aber nichts von sich gab. Desweiteren wohnten reichlich Katzen und Hunde äußerst verdreht auf dem Gelände.
Als nächstes stand der Tiger-Tempel auf dem Programm. Mit dem Moped rasten wir die Straßen entlang, immer Richtung Tempel. Plötzlich winkte uns ein Polizist in eine Kotrolle, Führerschein! Sie wollten sich nicht mit dem normalen zufrieden geben, aber Jim konnte seinen Internationalen noch rauskramen. Sie wirkten etwas grimmig uns nichts abknöpfen zu können. Auf Nachfrage wurde uns der Weg zum Tiger Tempel beschrieben. Mit dem Moped ging es weiter den Highway entlang, nur lagen vor uns keinerlei Berge. Der Tempel sollte doch auf einem Berg sein? Nach fünf Kilometern drehten wir um, die Polizei hatte uns in die falsche Richtung gelotst.
Nach ein bisschen hin und her kamen wir so schließlich am Tempel an. Vor uns lagen 1237 Thai-Stufen, die in der Hitze zu erklimmen waren. Die meisten waren so schmal, dass der Fuß nichtmal darauf passt. Immerhin gab es aber ein Geländer (Dieses war aber kochend heiss wegen der Sonne). Mit anderen Wagemutigen erklommen wir so langsam den Berg. Weiter gen Spitze wurden die Stufen immer Nasser, teilweise waren Pfützen auf dem Boden und das Geländer war klitschnass. Nach kurzer Zeit begriffen wir, dass der Schweiss hier in Strömen läuft.
Durchnässt erreichten wir die letzte Stufe, aber alles hat sich gelohnt, genießt unseren Ausblick:
Nach einem kurzen Picknick und ausreichend Pause stiegen wir den Berg wieder hinab. Anscheinend hatten wir aber Glück, wir sind vor wütenden Affen verschont geblieben die hier sonst ihr Unwesen treiben.
Beim Verlassen des Waldstücks lief uns ein Thai über den Weg, der ein kleines Fellwesen auf seiner Schulter trug. Ein freundliches, putziges Possum. In Neuseeland wäre dieses sicher direkt überfahren, erschlagen und verbrannt worden.
In Krabi Stadt geht es touristenmäßig noch recht ruhig zu und um einmal den richtigen Rummel und den schönen Strand zu erleben, der Millionen Touris hierher lockt, fuhren wir mit unserem Moped nochmal zum Ao Nang, dem Hauptstrand.
Ein wirklich gräßlich überranter Platz und alles voller lauter Longtail-Boote, Mopeds und Menschenmassen.
Während unser schnellen Flucht haben wir nochmal auf einem Markt angehalten und uns mit Salat versorgt. Super Kombi mit frischer Ananas im Salat!
Die Leckereien dürfen natürlich auchnicht fehlen. Allerlei glibber Süßkram.
Am nächsten Tag machten wir einen Abstecher zum Contemporary Art Museum. Ein Polizist wartete gleich auf dem Vorplatz und verwies auf die Museumstür. Er fasste Jim ebenfalls an die Dreads und zeigte grinsend einen Daumen nach oben. Die Tür ließ sich allerdings nicht öffnen. Dann verwies er auf die zweite Tür. Diese war ebenfalls verschlossen. Ein Blick auf die Öffnungszeiten verriet, dass das Museum heute geschlossen ist. Der Polizist lachte einmal und entschuldigte sich bei uns. Wir verständigten uns noch etwas über Gesten, dass es heute ein schöner Tag sei und gingen wieder. Der Polizist verließ auch seinen Posten. Hatte er wirklich auf ein leeres Haus aufgepasst?
Etwas zeitgenössische Kunst gab es aber doch noch zu sehen.
Am nächsten Tag liefen wir nochmal zum Museum, diesmal war die kleine Ausstellung geöffnet und wir hatten sie die größte Zeit für uns. Echt einen Blick wert.
Asiatisches Stillleben:
Seriöse Thai Kabel (laut am Surren):
Auch den Steinelefanten wird Wasser gespendet:
Auf die Empfehlung unseres Hostel Besitzers hin setzen wir mit dem Boot direkt in Krabi Stadt auf die kleine Insel Ko Klong über. Wir hatten uns ein Mountainbike geliehen um die Insel zu erkunden.
Tsunami Verwüstung und die verbliebenen Ruinen:
Achtung, fette Warane:
Wasserbüffel gibt es hier zu hauf:
Mehr glibber Süßkram:
In der Nähe von Krabi liegt ein Magrovenwald, in welchem Kalksteinfelsen in die Höhe ragen und dadurch entstehen dort viele kleine durchflutete Höhlen. Ebenfalls sorgen diese Höhlen dafür, dass Touristen anreisen um sie mit dem Kanu zu befahren. Da es uns zu schwer erschien dort ohne ein Taxi hinzugelangen, schlossen wir uns einer Kanu Tour an. Im Nachhinein hätte es auch ohne Tour geklappt. Einfach hinfahren und dort gibt es überall Kanus zu leihen.
Wie auch immer, dafür war die Landschaft wunderschön.
Alles voll!
Nach zwei Höhlendurchquerungen und reichlich Mangrovenwald paddelten wir ganz nah an ein Kalsteinfelsen. Ein kleines dunkles Loch verriet eine längliche Höhle. Langsam paddelten wir durch die Dunkelheit, bis wir einen Ausgang erblickten.
So erreichten wir eine kleinen, von Felsen umschlossenen See. Ein verrückter Anblick, umringt von Felswänden zu sein.
Unsere letzten Tage in Krabi, fast schon die letzten in Thailand, nutzten wir um nochmal einen klassischen Morgenmarkt zu besuchen. Wildes Gewusel, Gerüche aller Art und allerhand leckeres Zeug.
Auch die veganen Restaurants mussten wir nochmal auskosten:
Für unsere nächtliche Busfahrt nach Bangkok haben wir uns nochmal mit Süßkram und Takeaway Essen versorgt.
Wunderliche Früchte:
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